Perspektivenwechsel – kommen Sie mit sich selbst ins Gespräch!

„Mit dem Perspektivenwechsel in eine andere Rolle schlüpfen“

In diesem Videointerview erkläre ich aus meiner praktischen Arbeit, welche Möglichkeiten es mit dem systemischen Coaching Tool „Perspektivenwechsel“ gibt.

„Wieso kommen die Kunden nicht zu mir?“

Die Einen wollen verstehen, warum der neu eröffnete Laden um die Ecke viel mehr Kunden hat, als das eigene Geschäft- obwohl die Angebote und Preise sehr ähnlich sind.

„Weshalb ist meine Kollegin so distanziert mir gegenüber?“

Eine andere Coachee versteht nicht, warum eine Kollegin ihr gegenüber so distanziert und abweisend ist. Und deshalb fachliche Zusammenarbeit sehr schwer fällt.

„Warum wurde ich nicht angenommen?“

Wieder andere Coachees stellen sich die Frage, warum sie nicht in der Firma X oder y angenommen wurden obwohl sie ihrer Meinung nach sehr gute Bewerbungsunterlagen hatten und gute Vorstellungsgespräche geführt haben.

„Ich als Coach gebe keine Antworten. Ich zeige Wege, sich diese selbst zu beantworten“

Bei all den Fragestellungen habe ich als Coach nicht die Antworten gegeben. Ich habe keine Ratschläge gegeben, keine Geschäfte besucht und verglichen, keine Bewerbungsunterlagen gesichtet.

Alle Fragen habe ich bei dem Coachee gelassen. Mit einem Unterschied: jeder Coachee sollte sich in die Rolle „des Anderen“ begeben. Aus der eigenen Rolle raus, im Rahmen einer systemischen Aufstellung in die Rolle des Kunden, des Personalchefs oder der Kollegin rein. Und somit mit sich selbst – über sich ins Gespräch kommen.

Das Ergebnis:

Der Geschäftsinhaber hat selbst aus der Perspektive des Kunden sein eigenes Geschäft kritisch begutachtet und verstanden, was er unternehmen muss um sein Profil zu schärfen. Wie er neue Kunden gewinnt, alte Kunden behält. Mit der Unterstützung weiterer Coachingtools hat er eine Neuausrichtung seines Geschäfts erarbeitet.

Der Bewerber hat festgestellt, dass aus Sicht des Personalchefs seine Bewerbungsunterlagen nicht konkret auf die Stelle zugeschnitten waren und hat diese entsprechend optimieren können. Er hat sich auch auf Eigeninitiative in Unternehmen beworben, an welche er vorher nicht gedacht hat.

In der Rolle der Kollegin hat die Coachee erkannt, dass auch sie mit sehr vielen Vorwürfen arbeitet, bevor ein klarer Arbeitsauftrag angesprochen wird. Sie konnte die Kommunikation entsprechend lenken und hat auch die Kollegin direkt auf diese Situation angesprochen. Diese war sehr verwundert über diese Offenheit. Das Gesprächs- und Arbeitsklima hat sich stark verbessert.

Schauen Sie sich gerne das ganze Video auf Youtube an!

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...kommen Sie mit sich selbst ins Gespräch
Perspekivenwechsel im Coaching

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Null Bock im Job ? Gründe für ein frustriertes Berufsleben

Frustration, Lustlosigkeit und „Null Bock“ bei der Arbeit?

Wertet man im Coaching den Beginn der „Null Bock auf den Job“ Phase aus, so gibt es zwei Lager. Die einen „erwischt“ es ziemlich unerwartet und es war „auf einmal da“. Bei den anderen ist es ein schleichender Prozess, dessen Anfang gar nicht mehr genannt werden kann- teilweise sich über Jahre hinweg zieht.

Zu diesem Thema habe ich wieder ein Interview für Deutsche Welle Russland gegeben, welches heute veröffentlicht wurde (siehe Link)

Link zum Interview für Deutsche Welle Russland (auf russisch veröffentlicht)

„Man wartet bereits Montags auf das Wochenende“

Diese Lustlosigkeit bei der Arbeit. Man wartet Montags bereits darauf, das Wochenende ist. Strichlisten werden geführt, bis endlich wieder Urlaub ist. Im Urlaub kann dann zum Ende hin nicht mehr entspannt werden, da man mit den Gedanken schon wieder im Job ist. Auf der Arbeit selbst läuft dann auch nichts mehr richtig. Projekte scheinen uninteressant und aussichtslos. Die Kollegen nerven. Gemeinsame Pausen oder Aktivitäten lassen zunehmend nach oder werden komplett abgelehnt. Identifikation mit dem Job? Fehlanzeige.

„Steigende Selsbtzweifel bei Unzufriedenheiten im Job“

Einige meiner Coachees fielen dann in Selbstzweifel. Dass einfach alles schlecht läuft. Aber auch, dass man keinen Ausweg findet.

  • Wo soll man denn hin?
  • Welche Firma nimmt mich denn?
  • Was kann ich denn überhaupt?
  • Habe ich überhaupt auf meinen Job weiterhin Lust?

Einige Coachees sagen, sie wollen etwas komplett anderes. Eine komplett andere Stelle. Eine andere Branche.

Aber wie?

Die Frage im Coaching ist dann zunächst: warum? Auch wenn das Wort „Warum“ im Coaching eigentlich vermieden wird, da es in manchen Situationen als Vorwurfsvolle Fragestellung wirken kann, ist es in diesem Fall aber sehr wichtig herauszufinden, was der Auslöser für diese Lustlosigkeit ist. Und wann diese Lustlosigkeit angefangen hat.

„Ein Motivationslebenslauf beleuchtet die Rahmenbedingungen“

Hier wende ich im Coaching gerne ein effektives und Tool an. Das Erstellen eines Motivationslebenslaufes.
Hier wird an Zeitskalen jede einzelne Station im Berufsleben (bei jungen Menschen Schul- und Studienzeit) inkl. Nebenjobs Monatsgenau aufgeführt. Auf der vertikalen Zeitskala notiert man die Jahre, auf der horizontalen Achse von 1-10 (1= gar nicht, 10 sehr) die Motivation.

Nun beginnt man jede einzelne Station aufzuschreiben.

  • Wie motiviert war ich zu Beginn
  • wie ist die Motivationskurve verlaufen? Nach oben? Nach unten? Geradlinig?
  • Wann habe ich gekündigt/ wurde mir gekündigt/ habe ich die Stelle/ Position gewechselt?
  • Wie war dann meine Motivation?

Ist man dann am heutigen Punkt angekommen, schaut man sich ganz konkret die Rahmenbedingungen an. Was war ganz konkret die Rahmenbedingung bei jeder Veränderung der Motivationskurve. Ob Aufwärts- oder Abwärtstrend.

  • Wie waren die Kollegen?
  • Welche konkrete Aufgabe hatte ich?
  • Wie war das Verhältnis zu meinem Chef?
  • Zum Team?
  • Wie ausgelastet war ich?
  • War ich unterfordert, überfordert?
  • Hatte ich Perspektiven auf Entwicklung?
  • Wurden Zusagen gemacht, welche nicht eingehalten wurden?
  • Wie gerne bin ich zum Job gegangen?
  • Was war meine Intention? Meine Vision? Und so weiter.

Hier beschäftigt man sich ganz konkret mit jeder einzelnen Situation und beleuchtet Detailliert das gesamte Umfeld und die Rahmenbedingungen. Manchmal ergeben sich über die Jahre hinweg auf dem Diagramm Muster. Zu Beginn motiviert, es gibt Perspektiven, Aufstiegschancen, finanzielle und personelle Entwicklung. Ist ein Wunschziel erreicht, lässt die Motivation nach. Zum Beispiel weil das Team weg fällt und man nun der Team Leader ist. Der Vorgesetzte.

Obere Skala Kompetenzgefühl, untere Skala Zufriedenheit/ Motivation

„Ich möchte gar keine Führungskraft sein!“

Es gibt Coachees die haben bei diesem Tool für sich herausgearbeitet, dass sie immer dem Ziel gefolgt sind, eine Führungskraft zu sein. Wenn sie es waren, hatten sie auf den Job keine Lust mehr. Wurden frustriert. Es wurde auf dem Diagramm der Rahmenbedingungen transparent, dass sie stets auf Hochtouren gelaufen sind, wenn sie in einem Team gearbeitet haben. Wenn immer jemand als Chef da war, der die Aufgaben abgesichert und bestätigt hat. Direktes Feedback gegeben hat. Als sie dann das Ziel erreicht haben selbst Führungskraft zu sein, mussten sie die Aufgaben abnehmen. Feedbacks geben. Teamkollegen haben sich distanziert. „von oben“ kam ganz anderer Druck aber kein Feedback. Sie haben dann erkannt, dass sie keine Führungskraft sind und eigentlich auch nicht sein wollen.

“ Nicht eingehaltene Zusagen können ein Grund von wachsender Frustration sein“

Bei anderen stellt sich heraus, dass Zusagen der Geschäftsleitung nicht eingehalten wurden. Dass sie in Wartepositionen sind. Mehr wollen. Keine Perspektive für einen beruflichen Aufstieg mehr sehen. Nicht ausgelastet sind. Oder das die Kollegen nicht miteinander auskommen. Man die Aufgaben einfach annimmt und abarbeitet ohne einen Einfluss darauf zu haben.
Hier muss dann im Weiteren Coachingverlauf geguckt werden, wie man mit dieser Situation umgeht.

Reißleine ziehen und kündigen?

Aber nicht bevor man sich über das Warum und die Konsequenzen klar ist und auch wo es weiter gehen soll und welche Wiederholungsfehler vermieden werden sollten.

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Wohin soll die berufliche Reise gehen?

Wenn man das Meer überqueren möchte, muss man den Mut haben das sichere Ufer zu verlassen.
Foto (c) Jens Jannasch

„Du wirst nie das Meer überqueren, wenn Du nicht den Mut hast das sichere Ufer zu verlassen.“

Wohin soll die berufliche Reise gehen?

Wollen Sie beruflich lieber am Ufer bleiben oder das Meer überqueren?

Ist der Wunsch nach einer Veränderung vorhanden aber der Weg ist noch unklar?

Ein Coaching kann helfen unterstützend die Route zur beruflichen Neuorientierung zu beschreiten.

In meinem Coachingangebot geht es nicht um eine Berufsberatung sondern darum für sich die Klarheit zu erlangen, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Oder zu erkennen, dass man eventuell bereits im sicheren Hafen angekommen ist.

Gerne können wir Ihre Fragestellung und einen Coachinganlauf in einem unverbindlichen Kennenlerntermin besprechen.

klicken Sie hier für die Kontaktseite.

Ahoi

Ihr

Jens Jannasch

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Du wirst nie das Meer überqueren, wenn Du nicht den Mut hast das sichere Ufer zu verlassen.“

Wohin soll die berufliche Reise gehen?
Wollen Sie beruflich lieber am Ufer bleiben oder das Meer überqueren?
Ist der Wunsch nach einer Veränderung vorhanden aber der Weg ist noch unklar?
Ein Coaching kann helfen unterstützend die Route zur beruflichen Neuorientierung zu beschreiten.
In meinem Coachingangebot geht es nicht um eine Berufsberatung sondern darum für sich die Klarheit zu erlangen, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Oder zu erkennen, dass man eventuell bereits im sicheren Hafen angekommen ist.
Gerne können wir Ihre Fragestellung und einen Coachinganlauf in einem unverbindlichen Kennenlerntermin besprechen.
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Ahoi
Ihr
Jens Jannasch

„Bin ich bei Ihnen richtig?“

Welche Fragestellungen gibt es im Coaching ? was beschäftigt andere Klienten? Ich möchte hier im Blog Einblicke geben, mit welchen Fragestellungen Klienten zu mir kommen um Ihnen evtl. die Entscheidung zu erleichtern, zu einem Coach zu gehen. Oftmals höre ich im Vorgespräch  „ich weis aber nicht, ob dies die richtige Fragestellung für ein Coaching ist“ oder „ach, das Problem könnten Sie auch mit mir lösen?“ Es werden hier keine Details zum Coachingsetting gegeben oder Hinweise, die auf einen Klienten schließen lassen.

  • “ Soll ich den Arbeitsvertrag unterschreiben oder lieber weiter studieren ?
  • “ ich habe endlich den Festvertrag angeboten bekommen- jetzt will ich ihn nicht mehr?! Wiso ?“
  • “ ich soll befördert werden – aber in einer anderen Stadt. Ich liebe aber Berlin ! Was ist die richtige Entscheidung ?“
  •  „ich schreibe an meiner Diplomarbeit und stecke fest. Ich komme einfach nicht weiter“
  • “ ich habe div. Ausbildungen und finde keinen passenden Job- Was ist für mich der passende Job?“
  • „Meine Eltern wollen, dass ich den Arbeitsvertrag unterschreibe. Ich traue mich aber nicht, weil ich nicht weis, ob es der richtige Job für mich ist“
  • „Ich habe ein Jobangebot das genau meinem Profil entspricht- aber schlecht bezahlt ist und ein Angebot für einen Job, den ich nicht mag aber eine Top Bezahlung. Wo soll ich unterzeichnen ?“
  • „ich habe ein Kind, einen Haushalt und mein Studium. Das überfordert mich gerade alles. Wie kann ich mich strukturieren ?“
  • „ich breche gerade mein Studium ab. ich weis genau, was ich jetzt alles nicht machen will. Aber was will ich ?“

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Das Leben ist eine Berg- Talfahrt

Vor einiger Zeit habe ich mir das Buch Meine besten Coaching Tools meiner Kollegin, der Outplacementberaterin, Karriereberaterin, Karrierecoach und Trainerin Svenja Hofert gekauft.

„Warum scheitere ich in meinem Job?…“

Fast zur gleichen Zeit hatte ich zwei Coachees, die mit folgenden Fragen zu mir kamen: „Warum scheitere ich in meinem Job? Bin ich überhaupt im richtigen Bereich?“

Für diese Fragestellungen habe ich in Hoferts Buch ein sehr interessantes Tool gefunden: Der „Berg- Tal- Lebenslauf“ (S.65f)

Oftmals kommen wir im Berufsalltag an einen Punkt, wo es nicht mehr weiter geht. Man mit den Aufgaben oder der Verantwortung nicht mehr zurecht kommt. Der Zeitdruck zu hoch wird. Die Chemie mit dem Team nicht mehr stimmt. Man wechselt den Job- und steht irgendwann vor ähnlichen Problemen. Wechselt eventuell wieder- und auch hier lässt die anfängliche Motivation nach einiger Zeit nach. Unsicherheit, Frustration, Kündigung.

Woran kann das liegen? Oftmals sind die Antworten, dass der Chef zunehmend mehr fordert. Oder der Leistungsdruck ständig steigt. Oder die Aufgaben keine Herausforderung mehr darstellen.

Aber betrachtet man sich das ganze auch einmal aus einer anderen Perspektive?

Tool „Berg- Tal Lebenslauf“

In dem Tool geht es darum, sein bisherigen Werdegang anhand einer Skala aufzuzeichnen. Bei meinen Coachees habe ich in der Grundschulzeit angefangen- da zuvor auch Ressourcen gesucht und geweckt werden sollten und ein anderes Tool zum Einsatz kam, welches genau diese Ressourcen aktiviert, bzw. wieder bewusst machen soll. ansetzt.

Auf der Skala sollte nun der Coachee eintragen, wo er sich von 1-10 (1= total furchtbar, 10= perfekt) in der Grundschulzeit -,bezogen auf die Zufriedenheit, sieht. Er sollte dann die Rahmenbedingungen erörtern und die Situation und sein Umfeld so genau wie möglich beschreiben. Dann den Übergang zu Oberschule, zum Studium/ Ausbildung, Praktika, erster Job, zweiter Job, Zwischenjobs, Ehrenamttätigkeiten etc. bis hin zur jetzigen Situation.

Diese Etappen wurden auf einer Zeitachse gekennzeichnet. Und jedes mal wurden zu den jeweiligen Punkten zahlreiche Notizen gemacht und die Rahmenbedingungen beschrieben.

Bei einem Coachee wurde parallel eine zweite Achse gezeichnet. Eine Zufriedenheitsskala und eine Skala, wie kompetent sich der Coachee jeweils empfand.

Obere Skala Kompetenzgefühl, untere Skala Zufriedenheit
Obere Skala Kompetenzgefühl, untere Skala Zufriedenheit (Inhalte aus Datenschutzgründen gelöscht)

Der Lebenslauf als Zeitachse

Nach intensiver und für den Coachee sehr anstrengender Arbeit hat man dann jedoch ein erstaunliches Ergebnis. Seinen eigenen Lebenslauf als Diagramm/Zeitachse. 4 Flipchartseiten vollerFakten. Beeindruckend sieht man die Ups and Downs in der Karriereleiter. Die im wahrsten Sinne des Wortes berufliche Berg- und Talfahrt. Sowohl in der Zufriedenheit, als auch im Kompetenzgefühl

Und man kommt hier teilweise zu einer Erkenntnis, die einem so noch nicht bewusst war. Vergleicht man die Rahmenbedingungen in den Ups und die in den Downs, so sind hier eventuell die Antworten zu finden. Der durch sehr gute Arbeitsleistung erlangte Aufstieg im Unternehmen, die Beförderung, die Personalverantwortlichkeit führt auch dazu, dass man eventuell keinen Chef mehr direkt über sich hat. Der Mentor verloren geht. Das Team auf Augenhöhe nicht mehr vorhanden ist, da man es auf einmal leiten soll. Es kein direktes Feedback- Lob mehr vom Vorgesetzten gibt, da man selbst der Vorgesetzte ist. Und auf Leitungsebenen wird noch weniger gelobt, als im „normalen“ Angestelltenverhältnis. Die Talfahrt beginnt. Der Firmenwechsel folgt. Und es beginnt von Neuem.

Mit Hilfe dieses Analysetools konnten meine Coachees für sich erarbeiten, dass sie gar keine Führungskraft werden wollen- oder dass sie viel lieber in einem größeren Team arbeiten, oder das es für sie wichtig ist, Feedback zu erhalten.

Diese Punkte haben sie vorher nicht erkannt und waren am zweifeln, ob sie in eine komplett andere Branche wechseln sollen. Eine neue Ausbildung beginnen sollten.

In begleitenden Tools haben sie jedoch auch herausgearbeitet, dass sie sehr gerne in ihrem Bereich arbeiten- nur die Rahmenbedingungen nicht ihrer Idealvorstellung entsprechen.

Aber was sind Ihre Idealvorstellungen?

Auf dem Weg zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz gibt es die unterschiedlichsten Tools und die vielfältigsten und individuellsten Antwortmöglichkeiten.

Sicher ist, dass man sich ungerne im Tal befindet. Aber wie kommt man langfristig auf den Berg, ohne wieder abzustürzen? Hier kann ein Coaching unterstützen zu hinterfragen, wo man eigentlich steht- und wo die Reise hingehen soll.

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„Who is my Self an what is my Work“ Otto Scharmer

who is my Self and what is my Work? (Otto Scharmer)

frei übersetzt heißt dies so viel wie “Wer bin ich, was ist meine Aufgabe?”

Diese Frage stellt man sich in unserer Gesellschaft immer wieder.

Wo stehe ich in meinem Umfeld ?
was wollen die Menschen von mir sehen ?
was kann ich eigentlich leisten ?
wie kann ich Privatleben und Beruf vereinbaren ?
welche Entscheidung ist für mich die richtige ?
wie verhalte ich mich nach der Beförderung meinen ehemaligen Kollegen gegenüber?
warum reagieren “die anderen” anders als sonst auf mich?
warum gehen Kunden zu der Konkurenz, obwohl ich mindestens das gleiche biete?
Ein in uns ständig ablaufender Fragenkatalog. Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man externe Unterstützung benötig. Ein COACH begleitet sie mit hilfreichen Tools durch Ihre Fragestellungen. Ein COACH berät sie nicht. Er gibt keine fertigen Antworten. Sie sind der Profi in ihrer Umwelt/ in ihrem System. Der COACH bleibt neutraler beobachter und lenkt mit gezielten Fragen. “Die Antwort steckt im System” heißt es. Nur Sie können sich selbst die Antwort geben. Der COACH zeigt die Wege und begleitet Sie.

Im Coaching kratzt man nicht nur an der Oberfläche. Man sucht gemeinsam nach einer Lösung. Manchmal steht eine ganz andere Fragestellung hinter einem vermeindlichen Problem.

Und wie kann man etwas besser annehmen, als das selbst erarbeitete? Als eine selbst gefundene Antwort?

Im COACHING schaut man nach vorne. Die Vergangenheit spielt keine primäre Rolle.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

(Albert Einstein)

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Interview über meine Arbeit als Job Coach und meine Buchveröffentlichung

Svenja Hofert hat mit mir vergangene Woche ein Interview über mein kürzlich erschienenes Buch “Business Coaching bei Menschen mit psychischer und/oder geistiger Behinderung” geführt.

Das Ergebnis ist unter folgendem Link zu sehen.

Vielen Dank nochmals an Frau Hofert und den Karriereexperten für das Interesse an diesem Thema !

Interview

[quote]

Coaching ohne Handicap: Interview mit Jens Jannasch

jensjannaschJens Jannasch ist zertifizierter systemischer Coach der Freien Universität Berlin. Ich habe ihn für ein Interview in meinen Blog ausgewählt, weil er etwas Ungewöhnliches tut: Seit fünf Jahren arbeitet er hauptberuflich als Jobcoach in einer der größten Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Über dieses spannende Thema hat er auch ein Buch geschrieben.

Während des Studiums habe ich als Nebenjob u.a. Menschen mit Down-Syndrom betreut. Kann man Menschen mit Behinderung coachen? Auch aus meiner Erfahrung in dieser Arbeit stelle ich mir das schwierig vor…

Doch das geht. Selbstverständlich auch abhängig von der Schwere der Behinderung. Natürlich braucht man etwas andere Herangehensweisen und mehr Zeit, um Übungen zu erklären. Aber die Wirkung ist erstaunlich – und nicht anders wie bei jedem anderen auch. Coaching öffnet neue Perspektiven und kann einen Motivationsschub auslösen.

Mit welchen Tools arbeitest du dabei?

….

das komplette Interview finden sie
hier

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Das „U“ im Coachingprozess – ein Verlaufmodell nach Otto Scharmer

Es gibt Fragestellungen, bei denen hilft ein Coach in zwei bis drei Settings. Man benötigt das Coaching, um von außen auf sein/ihr System zu gucken und den weiteren Weg zu definieren. Es gibt aber auch Fragestellungen, da benötigt man den Coach für den Prozessverlauf länger. In meinem letzten Artikel habe ich schon angesprochen, dass es Coachees gibt, die einen Coach auch nach Beantwortung der zu Beginn formulierten Fragestellung benötigen. Denn es haben sich mit der Beantwortung neue Fragen aufgetan. Oder der Coachee muss auf dem Weg zur Umsetzung begleitet und motiviert werden. Hier arbeite ich sehr gerne nach dem „U Modell“ von Otto Scharmer, Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Gründer des Presencing Instituts in Cambridge, Mass., welcher an dieser Stelle kurz skizziert sei:

Zu Beginn des Coachings wird zunächst

– die aktuelle Situation vergegenwärtigt (OBSERVE) Das heißt, es wird alles an Informationen
gesammelt. Der Ist- Zustand.

– Dann schaut man sich das ganze Gesammelte an (SEEING FROM THE WHOLE). Es werden die
Zusammenhänge ohne Wertung dargestellt. Es ergeben sich hier oftmals schon erweiterte
Sichtweisen.

– Einer der „Knackpunkte“ ist dann das Loslassen (LETTING GO). Oft gibt es Situationen, bei
denen wir eigentlich wissen, was wir tun müssen, damit es uns besser geht. Aber dieser Schritt ist
oftmals der schwierigste.

– Man benötigt Raum und Zeit um Neues entstehen zu lassen (LETTING COME) Es werden die
Intuitionen geweckt und Möglichkeiten gestaltet.

– Und wie geht man dann mit der neuen Situation um ? Was kommt dann ? Im CRYSTALLIZING
werden Themen visualisiert, Visionen entwickelt.

– Es werden Modelle definiert. Strategien und Lösungen erarbeitet. Verschiedene Varianten
beleuchtet. Es wird versucht, was geht (PROTOTYPING)

– Zum Ende des Prozesses wird dann der Lösung Gestalt gegeben. Ein Name gesetzt.
Beschreibungen erarbeitet und Ergebnisse umgesetzt. Das „Neue wird gelebt“ (PERFORMING)

Warum ist das U Modell so wertvoll? Man kann dem Coachee aufzeigen, wo er/ sie sich gerade befindet – aber auch, was noch getan werden kann. Für einige Coachees ist gerade dies wichtig, damit sie nicht das Ziel aus den Augen verlieren, bildlich den weiteren Werdegang vor Augen haben oder nachvollziehen können, dass es nicht eine Veränderung „von Heute auf Morgen“ geben kann.

 

 

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Gleiches Recht für alle…

….in den letzten Monaten hatte ich mehrmals Gespräche mit StudentInnen und Jugendlichen, welche von der Thematik her prima Coachingfragen mitbringen würden. Sie sagten aber: einen Coach kann ich mir nicht leisten.
Ich möchte Menschen, welche über ein knappes Budget verfügen, aber nicht mit ihrer Fragestellung alleine lassen.
Schicken Sie mir einfach eine kurze Mail. Wir finden einen Weg.