HighEnd oder Ladenhüter? Mein Gastartikel auf Karriereschritte.com

Gestern ist mein Gastartikel auf Karriereschritte.com, dem Magazin für Karriere und Bildung erschienen.

Thema:

„Bin ich Higend oder ein Ladenhüter?“

Sie haben ein Team, ein Projekt, einen Betrieb oder ähnliches geleitet. Sie stehen jetzt vor einem Wechsel. Sei es der Wechsel in ein neues Unternehmen oder die Bewerbung auf eine neue Position. Sie bewerben sich, kommen aber nicht in die nächste Runde. Warum?

Vielen Menschen fällt es leicht ihre Schwächen aufzuzählen. Zum einen bekommt man Kritik häufiger als positives Feedback, als lobende Worte. Und selber zu sagen was man kann? Worin man sehr gut ist? „Eigenlob stinkt“ heißt es doch.

Aber ist das wirklich so? Wo fängt zu viel Eigenlob an und ab wann verkauft man sich unter Preis?

Kennen Sie Ihre Stärken ?

Schreiben Sie einmal auf was Sie wirklich gut können. Wo Sie der Meinung sind: “Das kann ich besser als viele andere. Das sind meine besonderen Stärken!“

Und jetzt kommt der Knackpunkt: Auf Ihrer Liste stehen bestimmt viele Softskills: „Ich bin nett, kann überzeugen, kann Konflikte lösen, bin pünktlich und selten krank.“

Und mit diesen Fähigkeiten wollen Sie den zukünftigen Chef von sich überzeugen? Möchte dieser nicht lieber lesen/hören, dass sie auch Hardskills in dem zu besetzenden Bereich mitbringen?

Selbstverständliche Hardskills

Da beginnt nämlich die Schwierigkeit. Wenn man schon längere Zeit in einer Branche tätig ist, sind für einen viele Dinge selbstverständlich. „Na logisch kann ich diese und jene Hardskills. Das ist aber selbstverständlich…“.

Denken Sie? Ist das für den Personalchef auch selbstverständlich? Geht er wirklich davon aus, dass sie die gesuchten Fähigkeiten haben, weil sie aus der gesuchten Branche kommen?

Ihr Gegenüber kennt sie nicht. Er hat ein beschriebenes Blatt Papier vor sich. Den Lebenslauf. Arbeitszeugnisse. Er sucht eine(n) MitarbeiterIn, welche(r) den Anforderungen im Unternehmen gerecht wird.

„Ich kann viel, sage es aber niemandem“

Nehmen wir ein Beispiel:

Eine mittelständische Firma sucht einen Marketingexperten. Sie lesen das Stellenprofil und denken: Das kann ich alles. Habe ich schon lange gemacht.

Sie bewerben sich. In Ihrem Anschreiben zählen sie alle oben genannten Punkte auf. Das sie schon lange im Marketing gearbeitet haben. Vielleicht auch in namhaften Firmen. Dass sie Teamplayer sind etc., vielleicht auch den Schwerpunkt ihrer Abschlussarbeit.

Aber da es für Sie ja selbstverständlich ist, dass die „neuen Medien“ heutzutage zu einem guten Marketing gehören, lassen sie diese Skills raus. Auch, dass sie bestimmte Projekte in diesem Bereich mit Erfolg geleitet haben „ist doch klar, sonst wäre ich ja nicht so lange in einem Unternehmen gewesen“.

Und was sieht der Personaler? Einen Marketinginteressierten mit Abschluss und evtl. Berufserfahrung, der sehr gut mit seinem Team auskommt. Aber warum sollte er Sie einladen? Weil sie scheinbar ein(e) nette(r) MitarbeiterIn sind? Oder denken Sie nicht auch, er lädt eher BewerberInnen ein, die ihre Kernkompetenzen und den Gewinn für die Firma präsentieren?

Highend oder Ladenhüter ?

Den Arbeitsmarkt müssen Sie sich wie ein Elektronikgeschäft vorstellen.

Der Kunde (Personaler)) geht in einen Laden (Stellenbörsen). Er möchte zum Beispiel einen aktuellen DVD Player (zu besetzende Stelle) haben. Einen, der alles kann, was technisch möglich ist. Das mit den anderen Geräten zu Hause kompatibel ist (Team im Unternehmen). Dazu noch ein stimmiges Preis- Leistungsverhältnis (Gehalt). Er kennt sich nicht sehr gut aus mit jedem Detail. Der Kunde hat von einem Freund (Abteilungsleiter) aufgeschrieben bekommen, was der DVD Player alles mindestens können muss (Leistungsprofil/Stellenbeschreibung).

Jetzt steht er vor einem großen Regal (Bewerbungen) und schaut sich Geräte an (Erster Eindruck Bewerbung). Die Geräte, die ihm gefallen, schaut er sich genauer an und liest die Kurzbeschreibungen. „Wow, das Gerät hier hat echt ein klasse Design. Und was das alles kann! CD, DVD, Bluray, MP3, WLAN, Internetradio, Bluetooth, interne Festplatte, USB….etc.“ daneben steht ein Gerät, was auch sehr gut aussieht. Auf der Beschreibung steht „Moderner, schöner Blurayplayer mit einfacher Bedienung“. Beide sollen ähnlich kosten.

… Lesen Sie HIER den  ganzen Artikel

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Studium abbrechen- oder lieber doch nicht? Mein Gastbeitrag auf allmaxx.de

Das Studium hinschmeißen – oder lieber doch nicht ?

Vor ein paar Tagen erhielt ich die Anfrage von allmaxx.de, ob ich einen Gastbeitrag schreiben könnte.

Hier sagte ich natürlich sehr gerne zu. In den letzten Wochen erhalte ich vermehrt Anfragen von Studierenden bezüglich ihrer weiteren beruflichen Zukunft. Meine Erfahrungen und ein kleiner Einblick über die Fragen welche die Coachees beschäftigt, lesen Sie im folgenden Artikel.

Anbei der Link zum folgenden Artikel auf allmaxx.de

Oftmals habe ich Anfragen von Studierenden, welche ein Orientierungscoaching benötigen. Die einen waren kurz vor dem Abschluss des Grundstudiums, die anderen kurz vor dem Bachelor. Die Fragen drehten sich entweder um einen Studienabbruch oder darum, ob es jetzt erst einmal in die “Arbeitswelt” gehen soll oder direkt ein Master angehängt werden sollte.

Umso mehr man sich mit einem unzufriedenen Zustand beschäftigt, desto weniger findet man oftmals eine Lösung. Es wirkt irgendwie alles nicht so richtig stimmig. Die anfängliche Frage, wie voll man seinen Stundenplan für das kommende Semester packt weitet sich bis zu dem Gedanken aus, alles hinzuschmeißen. Selbstzweifel entstehen. Fragen, ob man die kommenden Semester überhaupt packt. Studierenden im fortgeschrittenen Semester fragen sich, ob das gesamte Studium überhaupt das Richtige für sie ist. Der Traum vom perfekten Studium und die Freude auf den neuen Lebensabschnitt wird von der Realität eingeholt. Man erfährt durch Praktika, Seminare, Hausarbeiten etc., dass das Studium ganz anders aussieht, als man es sich zuvor ausgemalt hat. Die Studieninhalte decken sich zunehmend nicht mehr mit den ursprünglichen Vorstellungen.

Im Studium lernt man auch sehr viel über sich selbst.

Beispielsweise hatte man vor dem Kunststudium kreative Ideen ohne Ende. Während des Studiums – unter Zeit- und Leistungsdruck – merkt man vielleicht, dass die Lust am kreativen Arbeiten allmählich verloren geht.

Ich habe bereits Fotografiestudenten gecoacht. Vor ihrem Studium gab es kein Tag ohne Kamera. Kurz vor dem Abschluss wurde die Kamera nur noch benutzt, wenn es unbedingt notwendig war. Der Spaß und die spielerische Leidenschaft wandelten sich in Pflicht und Stress um.

Diese Art zu denken trifft nicht nur auf kreative Studierende zu. In anderen Studienrichtungen sind die selben Gedankengänge möglich. Die Themen bleiben dabei oftmals identisch. Aber ist diese Unzufriedenheit ein entscheidender Grund für einen Abbruch? Studiert man wirklich das Falsche? Was bringt einem dieser Studienabbruch? Mehr Freiheiten oder zu viele neue Entscheidungsfreiheiten?

In den jeweiligen Coaching Settings erarbeite ich gemeinsam mit dem Coachee systemisch orientiert die Gründe und Antworten hinter den eigentlichen Fragen. Nicht immer ist ein Studienabbruch für jeden die richtige Lösung.

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Alle Jahre wieder… Mein Gastbeitrag auf Yourfirm

Heute ist mein Gastbeitrag auf Yourfirm erschienen.

Thema: Alle Jahre wieder… damit die Weihnachtsfeier kein Reinfall wird.

Hier der Link zu folgendem Beitrag

Seit Wochen sitzen in einigen Firmen Weihnachtskomitees zusammen und planen das große Event. Fishbowls werden gestartet. Die Telefondrähte zu den angesagten Restaurants der Stadt glühen heiß. Der letzte offene Termin wird gebucht. Alle Kritiken der vorherigen Jahre wurden beachtet. Es gibt leckeres Buffet und eine klasse Band.

Wenn die Weihnachtsfeier trotzdem nichts werden will

Es soll besonders schön werden, besonders harmonisch, ein familiäres Beisammensein im Kreise der guten Kollegen. Ein Dankeschön der Geschäftsleitung für die Leistungen des Jahres. Zum Abschalten, das Jahr Revue passieren lassen. Die Geschäftsleitung hält eine offene und persönliche Rede. Die Band beginnt zu spielen – und die Stimmung ist schlecht.

Gelangweilte Gesichter, platte Unterhaltungen. An der Bar trällern die ersten Kollegen zu Beginn schon fröhliche Lieder. Einige haben kurzfristig abgesagt. Andere müssen wegen familiärer Termine früher gehen. Am Buffet wird rumgemäkelt. Die Band ist den einen zu laut, anderen zu langweilig.

Warum?

Grund ist oftmals das Stimmungsbarometer in der Firma. Wenn es im vergangenen Jahr betriebsbedingte Kündigungen gab, die Geschäftsleitung Zusagen nicht eingehalten hat, der Leistungsdruck stetig höher wird, die Überstunden in die Höhe gehen oder es durch nicht ausreichende Kommunikation zu Unstimmigkeiten kam, hat das Personal meist keine Lust, an einem Tag „heile Welt“ zu spielen.

In vielen Fällen liegt es an der Kommunikation. Der eine hat etwas gesagt, der andere etwas anderes verstanden und gibt seine Version weiter, die wieder individuell interpretiert wird. Ähnlich wie bei „stille Post“, nur mit anderer Wirkung. Wenn die Unternehmenskultur gepflegt wird und ein offener und ehrlicher Umgang untereinander stattfindet, können auch unangenehme Themen sinvoll diskutiert werden. Dann findet ein Austausch und ein Miteinander statt.

Das Klima macht den Erfolg

Ich hatte als Coach Leitungspersonen, die einfach nicht verstanden haben, warum ihr Team nicht funktioniert. In einer Teamaufstellung haben sie dann erkannt: Nicht das Team ist allein schuld – es waren unklar geäußerte Aufträge und die Durchsetzung der Führungsrolle um jeden Preis. Das Verhalten wurde angepasst, Aufträge klarer kommuniziert, der Gewinn mit Motivation gesteigert.

Und glauben sie mir: Sind die Rahmenbedingungen geschaffen, kann die Weihnachtsfeier sogar an der Imbissbude um die Ecke zum absoluten Highlight werden. Denn nicht die Kosten einer Feier bestimmen den Erfolg, sondern das Arbeitsklima. In diesem Sinne hoffe ich, dass alle LeserInnen eine wunderbare Weihnachtsfeier haben und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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