„Bin ich bei Ihnen richtig?“

Welche Fragestellungen gibt es im Coaching ? was beschäftigt andere Klienten? Ich möchte hier im Blog Einblicke geben, mit welchen Fragestellungen Klienten zu mir kommen um Ihnen evtl. die Entscheidung zu erleichtern, zu einem Coach zu gehen. Oftmals höre ich im Vorgespräch  „ich weis aber nicht, ob dies die richtige Fragestellung für ein Coaching ist“ oder „ach, das Problem könnten Sie auch mit mir lösen?“ Es werden hier keine Details zum Coachingsetting gegeben oder Hinweise, die auf einen Klienten schließen lassen.

  • “ Soll ich den Arbeitsvertrag unterschreiben oder lieber weiter studieren ?
  • “ ich habe endlich den Festvertrag angeboten bekommen- jetzt will ich ihn nicht mehr?! Wiso ?“
  • “ ich soll befördert werden – aber in einer anderen Stadt. Ich liebe aber Berlin ! Was ist die richtige Entscheidung ?“
  •  „ich schreibe an meiner Diplomarbeit und stecke fest. Ich komme einfach nicht weiter“
  • “ ich habe div. Ausbildungen und finde keinen passenden Job- Was ist für mich der passende Job?“
  • „Meine Eltern wollen, dass ich den Arbeitsvertrag unterschreibe. Ich traue mich aber nicht, weil ich nicht weis, ob es der richtige Job für mich ist“
  • „Ich habe ein Jobangebot das genau meinem Profil entspricht- aber schlecht bezahlt ist und ein Angebot für einen Job, den ich nicht mag aber eine Top Bezahlung. Wo soll ich unterzeichnen ?“
  • „ich habe ein Kind, einen Haushalt und mein Studium. Das überfordert mich gerade alles. Wie kann ich mich strukturieren ?“
  • „ich breche gerade mein Studium ab. ich weis genau, was ich jetzt alles nicht machen will. Aber was will ich ?“

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„Zeit ist Geld“ – aber nicht um jeden Preis

In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Coachees, die nach einem Setting ganz verwundert waren, das „es schon so spät“ ist.
Wenn ich mit meinem Coachee in der Aufstellungsarbeit bin oder gerade an einem wichtigen Thema arbeite, schaue ich nicht auf die Uhr und sage „oh, die Zeit ist um, merken wir uns das hier alles und machen nächste Woche weiter“. (Überspitzt gesagt)
Ich lasse den Flow laufen. Denn es ist ziemlich unsicher, dass man in der kommenden Stunde genau dort ansetzen kann, wo man sich Emotional gerade jetzt befindet. Oder stellen Sie sich vor, sie sind gerade in einer Aufstellung. Der Weg dorthin beinhaltete sehr viel Gesprächsstoff, es „sprudelt“ gerade zu nur so aus dem Coachee heraus- und der nächste Coachee wartet schon. Rein wirtschaftlich muss man als Freiberufler auf seine Zeit achten. Ok. Zeit ist Geld. Schön und gut. Aber ich achte mehr auf die Bedürfnisse meiner Klienten als auf die Stoppuhr. Natürlich werden im Vorfeld Zeitfenster gesetzt, wie lange ein Setting dauert. Anders geht es nicht. Man benötigt klare Rahmenbedingungen. Es gibt aber auch die Situationen, da hat man in kürzerer Zeit einen tollen Erfolg erreicht. Da kommt ja auch niemand auf die Idee und sagt: “ die 1/4 Stunde bekommen Sie erstattet“.Und das verwunderte meine Coachees, die zum Teil schon Coachingerfahrung hatten. Und sorgt regelmäßig für intensive Diskussionen mit Kollegen. Von „Unprofessionellen Handeln“ bis zu „man „versaue“ die Preise“ gehen die Kritiken
Mein Gegenargument: Ehrlichkeit, vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe und ZEiT sind der Schlüssel zum Erfolg.

Natürlich würde ich mich diesbezüglich sehr über Feedback freuen und dieses Thema weiter diskutieren.

Gleiches Recht für alle…

….in den letzten Monaten hatte ich mehrmals Gespräche mit StudentInnen und Jugendlichen, welche von der Thematik her prima Coachingfragen mitbringen würden. Sie sagten aber: einen Coach kann ich mir nicht leisten.
Ich möchte Menschen, welche über ein knappes Budget verfügen, aber nicht mit ihrer Fragestellung alleine lassen.
Schicken Sie mir einfach eine kurze Mail. Wir finden einen Weg.