„Who is my Self an what is my Work“ Otto Scharmer

who is my Self and what is my Work? (Otto Scharmer)

frei übersetzt heißt dies so viel wie “Wer bin ich, was ist meine Aufgabe?”

Diese Frage stellt man sich in unserer Gesellschaft immer wieder.

Wo stehe ich in meinem Umfeld ?
was wollen die Menschen von mir sehen ?
was kann ich eigentlich leisten ?
wie kann ich Privatleben und Beruf vereinbaren ?
welche Entscheidung ist für mich die richtige ?
wie verhalte ich mich nach der Beförderung meinen ehemaligen Kollegen gegenüber?
warum reagieren “die anderen” anders als sonst auf mich?
warum gehen Kunden zu der Konkurenz, obwohl ich mindestens das gleiche biete?
Ein in uns ständig ablaufender Fragenkatalog. Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man externe Unterstützung benötig. Ein COACH begleitet sie mit hilfreichen Tools durch Ihre Fragestellungen. Ein COACH berät sie nicht. Er gibt keine fertigen Antworten. Sie sind der Profi in ihrer Umwelt/ in ihrem System. Der COACH bleibt neutraler beobachter und lenkt mit gezielten Fragen. “Die Antwort steckt im System” heißt es. Nur Sie können sich selbst die Antwort geben. Der COACH zeigt die Wege und begleitet Sie.

Im Coaching kratzt man nicht nur an der Oberfläche. Man sucht gemeinsam nach einer Lösung. Manchmal steht eine ganz andere Fragestellung hinter einem vermeindlichen Problem.

Und wie kann man etwas besser annehmen, als das selbst erarbeitete? Als eine selbst gefundene Antwort?

Im COACHING schaut man nach vorne. Die Vergangenheit spielt keine primäre Rolle.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

(Albert Einstein)

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Akquise. Oh Nein! – oder Au Ja ?

Letzte Woche habe ich einen Vortrag zum Thema „Erfolg und Stolpersteine auf dem Weg zum Arbeitsvertrag“ auf der Werkstättenmesse in Nürnberg gehalten.
Dort ist, wie die Jahre zuvor auch, besonders aufgefallen, dass bei dem Thema „wie akquiriere ich Firmen und Neukunden“ die Augen besonders groß wurden und intensiv mitgeschrieben wurde.
Bei Folgevorträgen zu diesem Thema platzten die Räume vor lauter Zuhörern aus allen Nähten.
Akquise. Das Grauen vieler Freiberufler. Eine unliebsame Arbeit.
Man will nicht Nerven, man möchte nicht abgewiesen werden, man benötigt viel Zeit…. nur einige wenige Punkte, die man hierzu häufig hört.
In einem Vortrag wurde gesagt, dass man bei 150 Akquiseanrufen im Schnitt 2 Termine erhält. Das schreckt viele ab. 148 mal zu hören, dass es kein Interesse am Angebot gibt. Frustrierend.
Noch frustrierender, wenn man erst gar nicht weis, wie man ein Akquisegespräch beginnen soll.

Ich erlebe immer wieder, dass Selbstständige bei einem Kaffe mit einem unglaublichen Feuer von ihrer Arbeit und den Produkten erzählen. Das Telefon klingelt, ein potentieller Kunde ist dran- und auf einmal redet diese Person anders. Unsicher. Im Anschluss sagte mir die Freundin: “ na ist doch klar. Da geht es um etwas. Um meine Existenz. Da muss ich seriös und professionell wirken.“
Ach so?
Ich hätte ihr vor dem Telefonat alles abgekauft. Wäre ich der potentielle Kunde gewesen, wäre ich nach diesem Telefonat woanders hin gegangen. Langweiliges Angebot. Bekomme ich woanders bestimmt auch.

Warum ( eigentlich ein NoGo Wort im Coaching) sprudelt man nicht in den Akquisegesprächen so motiviert los?
Rückfragen hierzu ergaben, dass dies unseriös klingen könnte. Das man wie ein Showmaster klingen könnte, den potentiellen Kunden Nerven könnte….
Könnte, könnte, könnte…..
Ich merke in meinen Vorträgen und auch im Coaching, das man echt rüber kommt, wenn man echt ist. Das heißt, der Zuhörer merkt schnell, ob man sich verstellt und gestellt redet oder man selbst ist. Und wenn ich als Kunde merke, dass sich mein Gegenüber verstellen muss, um mir etwas anzubieten- dann werde ich stutzig.
Wenn ich aber merke, dass er voll hinter dem Produkt steht, dann möchte ich es auch gerne haben.

Aber dies ist leichter gesagt, als getan. Wie die Freundin meinte: es geht um ihre Existenz. Da läuft im Gehirn die ganze Zeit ein ganz anderer Film ab.
Und wenn dann Zwischenfragen kommen, ist man völlig aus dem Konzept.
Oder man hat schon 100 Telefonate hinter sich. Da weis man nicht mehr: “ hab ich dem Kunden das jetzt schon gesagt?“ Wichtige Kerninformationen können so verloren gehen.

Wichtig daher: machen sie sich eine kurze Checkliste mit den wichtigsten Eckpunkten Ihres Unternehmens/ Produktes/ über sich selbst.
Stichwörter ! Keine vollen Texte! Da neigt man irgendwann zum ablesen. Und schlimmer kann es einem angerufenen nicht ergehen, wenn der Anrufer einen vorgegebenen Text runterleiert.

In einem Coaching kann man all dies wunderbar erarbeiten. Man findet selbst heraus, was die Stärken sind. Man kann erarbeiten, warum die Kunden zur Konkurrenz gehen und nicht zu Ihnen. Man kann durch ein Coaching erfahren und später erleben, dass Akquise richtig Spaß machen kann.

Probieren Sie es aus !
Gerne vereinbare ich mit Ihnen einen Termin.