Planlos nach der Kündigung?

Eine Kündigung kommt für viele unerwartet und aus „heiterem Himmel“

Man hat sich seine Zukunft geplant. Eventuell gerade einen Kredit für ein neues Auto oder ein Haus aufgenommen. Die Sicherheit diesen abzubezahlen ist ja der vermeintlich sichere Job. Der Job, der auch die Zukunftspläne begleiten sollte.

Und dann kommt die Kündigung. Für viele „wie aus heiterem Himmel“. Für andere hat es sich wegen Sparmaßnahmen, Insolvenzen oder Umstrukturierungen im Unternehmen angekündigt. Alle Lebenspläne wurden von heute auf morgen über den Haufen geworfen. Wie soll der Kredit abbezahlt werden? Was ist mit meiner Zukunft?

„Kündigung – wie soll es weiter gehen?“

Eine unvorstellbare Leere und oftmals auch ein schockartiger Zustand sind die Folgen. Ratlosigkeit. Existenzängste. Selbstzweifel.

– warum wurde mir gekündigt?

– liegt es an mir als Person?

– bin ich zu schlecht?

– reichen meine fachlichen Kapazitäten nicht?

– warum ich und nicht „die Anderen“?

– wo soll ich mich jetzt bewerben?

– wer nimmt mich, wenn eine Firma sich von mir getrennt hat?

– was kann ich überhaupt?

– welches Stellenprofil passt noch zu mir?

Ein unendlicher Kreislauf von offenen Fragen schwirren um einen herum. Eine Masse an unbeantworteten Fragen, vermischt mit Ängsten, Sorgen. Selbst die scheinbar logischsten und kleinsten Fragen stellen auf einmal ein riesen großes Problem dar.

„Ein Coach unterstützt Sie dabei dieses Fragengewirr zu entzerren.“

Um hier Klarheit zu ehalten, kann ein Coaching helfen.

Ein Coach unterstützt Sie dabei dieses Fragengewirr zu entzerren. Zu strukturieren. Eine Frage nach der anderen zu beantworten- oder zumindest die Intension zu diesen Fragen zu beleuchten.

Der Coach unterstützt dabei die nächsten Wege zu strukturieren und zu begleiten. Er gibt keine Vorgaben oder Richtungen vor, sondern aktiviert Sie diese selbst zu entwickeln.

Wenn man sich bewusster wird was man möchte und wohin die Reise gehen soll, fällt der Weg viel leichter. Oftmals kommt man jedoch ohne Unterstützung von Außen  nicht zu diesem Ergebnis.

“Wenn man nicht weis wohin man will, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man ganz woanders raus kommt“

Eine meiner letzen Coachees stand auch vor dem Problem einer Kündigung. Mit anderen Hintergründen und anderen Fragestellungen wie oben beschrieben im Gepäck. Aber der selben Problematik: was nun? Wie geht es weiter?

Anbei das Feedback für diesen Coachingprozess:

Nach meiner überraschenden Kündigung war ich planlos – wie vor den Kopf gestoßen.
Herr Jannasch hat mir geholfen meine Gedanken zu ordnen und zu priorisieren. Mit Hilfe von gezielten Fragestellungen und Tools war mir ziemlich schnell bewusst, was ich in beruflicher Hinsicht als Nächstes machen und erreichen möchte. Ich hatte eine Entscheidung getroffen und sie fühlt sich immer noch richtig an.

Ich kann jedem, der gerade nicht weiß wo lang oder in einer „gedanklichen Sackgasse“ feststeckt, empfehlen sich von Herrn Jannasch coachen zu lassen. Ich habe es keine Stunde bereut.

Vielen Dank dafür“

hier der Link zum Feedback

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Kündigung! Und nun ? Mein Interview für das Magazin „Arbeitsmarkt“

Kündigung! Und nun?

Mein Interview für das Magazin „Arbeitsmarkt“, herausgegeben vom WiLa Wissenschaftsladen Bonn, Ausgabe 51/2014,S.IV fff. 

Link zum Magazin

Man hört es von Freunden, sieht es in Nachrichten, liest davon in der zeitung. Aber wenn man plötzlich gekündigt wird, scheint die ganze Welt zunächst über einem zusammenzubrechen. Aber es gibt Möglichkeiten, um die Situation zu überstehen und manchmal sogar ein Gewinn aus ihr zu ziehen“ Daniela Lukaßen

Kündigung = psychische Tal-Fahrt

[fblike]Für viele ist der Job Verlust der Beginn einer psychischen Tal-Fahrt. Alle Pläne, Ziele, Ideen, Sicherheiten, Identifikationen und das Selbstbewusstsein sind bei einer Kündigung oftmals dahin.

Ich habe schon oft mit erfolgreichen Führungskräften zusammengearbeitet, die nach einer Kündigung davon überzeugt waren, dass sie eigentlich gar nichts können. Sie waren davon überzeugt, dass sie ihre Arbeit nicht gut machen, weil sie ja schließlich entlassen wurden. Wer gekündigt wird, verliert nicht nur sein Selbstwertgefühl, sondern aus seiner Sicht auch gesellschaftliche und finanzielles Ansehen. Das ganze Kartenhaus scheint für diese Menschen auf einmal zusammenzubrechen. Depressionen können eine Folge daraus werden.

Kündigung als Chance?

Eine Kündigung kann aber auch- so abwegig es sich für betroffene anhört, eine Chance sein. Vielleicht lagen die Gründe auf dem Weg zur Kündigung nicht darin, dass man einer Aufgabe nicht gewachsen ist, sondern dass es eventuell die falsche Aufgabe für einen selbst war?

Ich hatte Klienten, die nach mehreren Jahren festgestellt haben, dass sie eigentlich in einer Branche tätig sind, die mit ihren Werten rein gar nichts zu tun haben. Sie den Job damals angenommen haben, weil er gut bezahlt wurde. Weil das gesellschaftliche Ansehen diese Position auszuüben sehr hoch war. Oder weil sie zu dem damaligen Zeitpunkt sich über Langfristigkeiten keine Gedanken gemacht haben.

Ein Klient sagte einmal, dass er bei der Vertragsunterschrift nie damit gerechnet habe, 15 Jahre dort zu arbeiten. Es sollte ein vorübergehender Job sein. Dieser Klient war dann aber so mit Projekten und Aufgaben beschäftigt, dass er sein eigentliches Ziel aus dem Auge verloren hat. Nach 15 Jahren wurde ihm gekündigt. Die Kündigung hat er, was für ihn sehr verwunderlich war, erstaunlich gelassen entgegen genommen. Er war lange der Meinung, dass er es wohl noch nicht richtig realisiert habe. Dieses Gefühl lähmte ihn sich neu zu orientieren. Im Coaching haben wir dann gemeinsam einige Aufstellungstools bearbeitet.

Das Ergebnis: Er hat seine eigentlichen Interessen herausgearbeitet und an den Zielen, die er vor 15 Jahren aufgegeben hat wieder angeknüpft.

Für ihn war die Kündigung das Sprungbrett in ein erfülltes Berufsleben- auch wenn er hier weniger verdient, als zuvor.

Andere Klienten kommen mit der Situation nicht „so leicht“ klar.

Sie sehen die Kündigung als eigenes Versagen. Selbstvertrauen, sich auf eine gleichwertige Position zu bewerben fehlt. Aussagen wie „wenn ich in der alten Firma meinen Job verloren habe, wird das doch auf der gleichen Stelle in einem anderen Unternehmen auch wieder passieren“ sind häufig anzutreffen

Auf die Frage hin, was ihre Stärken sind, wissen Klienten in diesen Situationen oftmals keine Antwort.

Im Coaching erarbeiten wir dann genau das.

Ist es wirklich keine Besonderheit, dass man Teamleiter wurde? War es wirklich nur Glück, dass man Abteilungsleiter wurde? Ist man wirklich nur durch Empfehlungen Projekteiter geworden? Hat man sich tatsächlich nur durch Zufall und Sympathie jahrelang auf einer Position gehalten? Spielte die Qualifikation wirklich keine Rolle bei der Beförderung?

Oder hat es doch etwas mit KÖNNEN zu tun?

Erst wenn man sich seiner Selbst wieder bewusst ist, kann man sich Selbstbewusst neu orientieren.

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