Mein Interview für t3n zum Thema Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier: Last und Lust des Networking-Klassiker

Mein Interview auf t3n, dem Print- und Online-Magazin für digitale Pioniere zu den Themen E- Business, Social Media, Startups und Webdesign. zum jährlichen Dauerthema Weihnachtsfeier.

Autor:Jan Thomas Otte, t3n

Willkommen zur Weihnachtsfeier – für manche schon mit dem Abwasch des letzten Fests das Networking-Event des kommenden Jahres, für andere eine leidige Pflichtveranstaltung. Wir haben die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst, damit eure nächste Weihnachtsfeier (noch) besser läuft …

Die Weihnachtsfeier? Kann auch im Vorhinein schon schief gehen.
Nörgler Andreas hat Angst, dass er bei der Beförderung übergangen wird, wenn er nicht zum Firmenevent geht. Marketing-Trainee Beate möchte nicht schon wieder von Christian aus der Buchhaltung angegraben werden und setzt sich lieber ans andere Ende des Tischs. Eben dieser Sofort-Duzer-Kollege wollte aber schon immer mal Beate ausquetschen, was denn diese schüchterne Kollegin aus der Nachbarabteilung, wie er findet, privat so für ein Typ ist. Die einen freuen sich darauf, mit Kollegen gemeinsam Zeit für ausgiebigen privaten Tratsch zu haben, die anderen schreckt genau das ab.

Unterhält man sich mit Freunden, Bekannten und Kollegen über die anstehende Feierlichkeit, geht es oft hoch her. Die einen sagen, dass man es sich schließlich verdient hat, vom Chef eingeladen zu werden und man selbstverständlich zu diesem Ritual hingeht, um ganz im Sinne einer Work-Life-Balance mit seinen Kollegen auch mal etwas trinken zu gehen. Die anderen gehen zu dieser Veranstaltung, „weil man es doch so macht“ und wieder andere machen (wenn möglich) einen großen Bogen um die Weihnachtsfeier und sind an diesem Abend leider schon anderweitig verabredet. Schließlich organisiert fast jeder Club seine eigene Feier, vom Angelverein bis zum Zweiradverband.

Diese Unsicherheit im Umgang mit dem „besinnlichen Fest“ vom Arbeitgeber für Arbeitnehmer (und umgekehrt) spiegeln zahlreiche Posts in Ratgeberforen wieder. Die mit am häufigsten gestellten und geklickten Fragen reichen von „Muss ich zur Weihnachtsfeier?“ über „Sind Weihnachtsfeiern Pflichtverantsaltungen?“ bis zum „Was passiert, wenn ich nicht zur Weihnachtsfeier gehe?“.

Die Weihnachtsfeier: Teambuilding bei Christstollen und Glühwein

Soziologisch betrachtet stärken solche Feste wie die jährliche Weihnachtsfeier, der Betriebsausflug oder ein anstehendes Firmenjubiläum die Gemeinschaft im Unternehmen. Denn meist werden alle Mitarbeiter (auch die weniger beliebten) zum netten Beisammensein eingeladen, dem Teambuilding über Abteilungsgrenzen hinaus inklusive Buffet und Freigetränken.

Jens Janasch arbeitet als Business-Coach, systemischer Berater und Elektro-DJ. Ein Personalleiter habe ihm mal gesagt, dass er es doch gar nicht einsehe. tausende von Euro in Mitarbeitertrainings zu investieren. Stattdessen stecke er dieses Geld lieber in die Weihnachtsfeier: „Da setzen sich alle zusammen, trinken ein, zwei Bierchen und alles ist wieder gut“, so der Personalchef.

Die Mär vom Geben und Nehmen

Jens hat mehrere Jahre Erfahrungen in der Kunststoff-Industrie gesammelt, als Ausbilder, Prozessentwickler und Teamleiter. Zusätzlich hat er eine sonderpädagogische Ausbildung gemacht und engagiert sich im Sozialbereich als Gruppenleiter. Dabei hat Jens die unterschiedlichsten Networking-Typen kennengelernt. Diese reichen vom emotional gesteigerten Geben, „weil doch Weihnachten ist“, bis zum Nehmen, um die zur Weihnachtszeit besonders große Hilfsbereitschaft anderer für sich zu nutzen.

Letztes Jahr war Jens wieder auf einer richtig tollen Weihnachtsfeier, auf die er sich schon lange gefreut hatte. Was war daran so besonders, dass es auch Weihnachtsmuffel glücklich macht? Jens lobt die Kommunikation der Kollegen untereinander. Und die sei nicht nur an diesem Abend förmlich korrekt: „Wir pflegen in unserem Team eine offene Kommunikation, das ganze Jahr über“, sagt Jens. Ohne es explizit Networking oder Teambuilding nennen zu wollen, würden heiße Debatten geführt, klare Absprachen getroffen, Projekte diskutiert, selbst mit Kritik werde zu dieser Jahreszeit erstaunlich konstruktiv umgegangen.

Umgang mit Lob und Tadel zu Weihnachten

Jens Janasch arbeitet als Business Coach, systemischer Berater und Elektro-DJ – Netzwerken kennt er aus beiden Perspektiven: Geben und Nehmen
„Wenn es Unstimmigkeiten gibt, werden sie angesprochen und nicht länger mit sich rumgetragen.“
Harmonie beim geselligen Glühweintrinken tut gut, vertuscht aber nicht jede Gemeinheit oder gar einen offenen Konflikt, der sich über das Jahr hinweg aufbaut. Jens’ Tipp dazu: „Wenn es Unstimmigkeiten gibt, werden diese angesprochen und nicht länger mit sich rumgetragen.“ Natürlich sei das ein Prozess, an dem man kontinuierlich arbeiten müsse, nicht nur zum gemeinsamen Anstoßen aufs neue Geschäftsjahr.
Ein gute Atmosphäre im Büro stellt sich nicht immer von heute auf morgen ein, manches Miteinander braucht mehr Zeit. Chefs kann man meist ebenso wenig ändern wie Kollegen, man könnte aber damit anfangen zu lernen, mit ihnen besser umzugehen. Zahlreiche Tools und Coaching-Möglichkeiten könnten diesen Prozess unterstützen, so Jens. „Dabei lernt man mit den Eigenschaften des Chefs umzugehen, ohne gleich zu kündigen oder die Kritik zu nah an sich persönlich ran zu lassen oder ständig dafür Rechenschaft ablegen zu müssen.“

Wenn Mitarbeiter das ganze Jahr über mit Gram, Neid und Leistungsdruck zur Arbeit gehen, der Chef die vergangenen Monate nur leere Versprechungen gemacht hat oder das Betriebsklima generell nicht stimmt, könne die Frage „Weihnachtsfeier ja oder nein?“ sogar zur inneren Zerreißprobe werden, findet Jens. Wer dagegen mit seinen Kollegen das ganze Jahr über bestens auskommt, freue sich natürlich, sie zum Weihnachtsfeier -Ritual in einem entspannteren Rahmen wiederzusehen.

3 Tipps für das Organisieren der nächsten Weihnachtsfeier

Betriebliche Weihnachtsfeiern sind vor allem in Großunternehmen eine Art Ritual. Es gibt weder einen gesetzlichen Anspruch auf das Durchführen einer Weihnachtsfeier, noch besteht für Mitarbeiter eine Anwesenheitspflicht. Der Ablauf von diesen Festen ist vor allem in größeren Betrieben seit Jahren identisch, bei Startups ist das anders: Man kennt sich noch nicht so lange, dafür aber fast jeder jeden aus den sich erst noch bildenden Abteilungen. Und einige junge Firmen beschäftigen schon Feel-Good-Manager.
Weihnachtsfeiern stärken den inneren Zusammenhalt im Kollegenkreis. Buffet oder Menü, Musik, Freigetränke tragen zu einem geselligen Abend bei. Nicht jeder ist gleich motiviert für diese jährlich stattfindende Veranstaltung. Das Motto „Weil man das so macht“ hört sich dabei eher an wie die klassische Konditionierung vom Pawlowschen Hund. Der russische Forscher Iwan Petrowitsch Pawlow fand vor 100 Jahren heraus, dass wir auf bestimmte Reize unbewusst reagieren – allgemein auch als die Macht der Gewohnheit bekannt.
Auch Weihnachtsmuffel wollen integriert werden. Einmal pro Jahr auf Knopfdruck Freude, Begeisterung und Anteilnahme am Leben der anderen Kollegen auszudrücken, ist kaum der richtige Weg zum cleveren Networking. Es hilft dagegen, sich schon im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie man die Weihnachtsfeier am besten absagt, ohne in ein schlechtes Licht gestellt zu werden. Vielleicht geht man aber doch hin, aus Angst, etwas zu verpassen oder – noch besser – hilft vielleicht sogar bei der Event-Organisation, statt alle Jahre wieder zu motzen.

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Manchmal gehört „Dicke Luft“ einfach dazu…

3 Stunden Konzeptionsarbeit mit viel Streitereien und einem 1a Ergebnis für alle. So macht’s Spaß. So funktioniert ein Team. Eine hitzige Debatte gehört zu einem Entwicklungsprozess dazu. So lange sie Sachlich und Fachlich bleibt. Mit Wattebäuschen werfen kommt man nicht weiter. Da bleiben Meinungen und Emmotionen aus. Und genau diese benötigt man um auch mal über den Tellerrand zu gucken oder um seine Interessen auch zu vertreten und im neuen Projekt wieder zu finden. Da fällt das Annehmen und Umsetzen des Neuen doch viel leichter, wenn man sich damit auch identifizieren kann.

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Alle Jahre wieder… Mein Gastbeitrag auf Yourfirm

Heute ist mein Gastbeitrag auf Yourfirm erschienen.

Thema: Alle Jahre wieder… damit die Weihnachtsfeier kein Reinfall wird.

Hier der Link zu folgendem Beitrag

Seit Wochen sitzen in einigen Firmen Weihnachtskomitees zusammen und planen das große Event. Fishbowls werden gestartet. Die Telefondrähte zu den angesagten Restaurants der Stadt glühen heiß. Der letzte offene Termin wird gebucht. Alle Kritiken der vorherigen Jahre wurden beachtet. Es gibt leckeres Buffet und eine klasse Band.

Wenn die Weihnachtsfeier trotzdem nichts werden will

Es soll besonders schön werden, besonders harmonisch, ein familiäres Beisammensein im Kreise der guten Kollegen. Ein Dankeschön der Geschäftsleitung für die Leistungen des Jahres. Zum Abschalten, das Jahr Revue passieren lassen. Die Geschäftsleitung hält eine offene und persönliche Rede. Die Band beginnt zu spielen – und die Stimmung ist schlecht.

Gelangweilte Gesichter, platte Unterhaltungen. An der Bar trällern die ersten Kollegen zu Beginn schon fröhliche Lieder. Einige haben kurzfristig abgesagt. Andere müssen wegen familiärer Termine früher gehen. Am Buffet wird rumgemäkelt. Die Band ist den einen zu laut, anderen zu langweilig.

Warum?

Grund ist oftmals das Stimmungsbarometer in der Firma. Wenn es im vergangenen Jahr betriebsbedingte Kündigungen gab, die Geschäftsleitung Zusagen nicht eingehalten hat, der Leistungsdruck stetig höher wird, die Überstunden in die Höhe gehen oder es durch nicht ausreichende Kommunikation zu Unstimmigkeiten kam, hat das Personal meist keine Lust, an einem Tag „heile Welt“ zu spielen.

In vielen Fällen liegt es an der Kommunikation. Der eine hat etwas gesagt, der andere etwas anderes verstanden und gibt seine Version weiter, die wieder individuell interpretiert wird. Ähnlich wie bei „stille Post“, nur mit anderer Wirkung. Wenn die Unternehmenskultur gepflegt wird und ein offener und ehrlicher Umgang untereinander stattfindet, können auch unangenehme Themen sinvoll diskutiert werden. Dann findet ein Austausch und ein Miteinander statt.

Das Klima macht den Erfolg

Ich hatte als Coach Leitungspersonen, die einfach nicht verstanden haben, warum ihr Team nicht funktioniert. In einer Teamaufstellung haben sie dann erkannt: Nicht das Team ist allein schuld – es waren unklar geäußerte Aufträge und die Durchsetzung der Führungsrolle um jeden Preis. Das Verhalten wurde angepasst, Aufträge klarer kommuniziert, der Gewinn mit Motivation gesteigert.

Und glauben sie mir: Sind die Rahmenbedingungen geschaffen, kann die Weihnachtsfeier sogar an der Imbissbude um die Ecke zum absoluten Highlight werden. Denn nicht die Kosten einer Feier bestimmen den Erfolg, sondern das Arbeitsklima. In diesem Sinne hoffe ich, dass alle LeserInnen eine wunderbare Weihnachtsfeier haben und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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„Who is my Self an what is my Work“ Otto Scharmer

who is my Self and what is my Work? (Otto Scharmer)

frei übersetzt heißt dies so viel wie “Wer bin ich, was ist meine Aufgabe?”

Diese Frage stellt man sich in unserer Gesellschaft immer wieder.

Wo stehe ich in meinem Umfeld ?
was wollen die Menschen von mir sehen ?
was kann ich eigentlich leisten ?
wie kann ich Privatleben und Beruf vereinbaren ?
welche Entscheidung ist für mich die richtige ?
wie verhalte ich mich nach der Beförderung meinen ehemaligen Kollegen gegenüber?
warum reagieren “die anderen” anders als sonst auf mich?
warum gehen Kunden zu der Konkurenz, obwohl ich mindestens das gleiche biete?
Ein in uns ständig ablaufender Fragenkatalog. Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem man externe Unterstützung benötig. Ein COACH begleitet sie mit hilfreichen Tools durch Ihre Fragestellungen. Ein COACH berät sie nicht. Er gibt keine fertigen Antworten. Sie sind der Profi in ihrer Umwelt/ in ihrem System. Der COACH bleibt neutraler beobachter und lenkt mit gezielten Fragen. “Die Antwort steckt im System” heißt es. Nur Sie können sich selbst die Antwort geben. Der COACH zeigt die Wege und begleitet Sie.

Im Coaching kratzt man nicht nur an der Oberfläche. Man sucht gemeinsam nach einer Lösung. Manchmal steht eine ganz andere Fragestellung hinter einem vermeindlichen Problem.

Und wie kann man etwas besser annehmen, als das selbst erarbeitete? Als eine selbst gefundene Antwort?

Im COACHING schaut man nach vorne. Die Vergangenheit spielt keine primäre Rolle.

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.

(Albert Einstein)

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Führungskräftecoaching / Außenseiter – Spitzenreiter

Mein letzter Coachee ist ein Geschäftsführer im Non-Profit-Bereich. Er hatte diese Position relativ neu übernommen. Zuvor war er jahrelang in Leitungspositionen in diversen Industrieunternehmen beschäftigt. Zu Beginn seiner neuen Tätigkeit waren seine größten Bedenken, ob er seine Denkweise von der gewinnmaximierenden Industrie in eine Non-Profit-Organisation umdenken kann.
Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass er sich hier sehr gut und schnell eingefunden hatte.
Sein Problem waren also nicht die Zahlen, sondern das Personal. Für ihn ist es ungewohnt, dass neue Konzepte, Pläne und Aufträge „(…) scheinbar endlos ausdiskutiert werden müssen, bevor irgendjemand den ersten Schritt in die Praxis übernimmt“. Hinzu kommt, dass es ständig Streitereien im Team untereinander gibt. Seine Fragestellung im Coaching war, wie er mit dieser neuen Herausforderung umgehen sollte.
Im folgenden wird der Coachee als Herr X. bezeichnet.

1. Setting

Gleich zu Beginn des Settings bat ich Herrn X., das Team um ihn herum zu beschreiben. Er benannte einen „faulen Kollegen“, einen „stillen Außenseiter“, einen „Klischee Pädagogen“, eine „Labertasche“, und eine Person, die sofort alles umsetzen will, was der Chef sagt ohne zu verstehen, was dieser eigentlich meint und benannte ihn „Schleimer“.
Als ich ihn bat sich die Bezeichnungen seines Teams anzusehen stellte er erstaunt fest, dass sie alle sehr negativ benannt wurden und er scheinbar niemanden im Team hat, mit dem er sich vorstellen könnte etwas gemeinsam aufzubauen.
Er sollte nun für jede Person fünf positive Eigenschaften benennen. Dies viel ihm anfänglich äußerst schwer, jedoch konnte er nach einer Weile fünf Eigenschaften jeder Person zuschreiben. Hierüber kamen wir dann über jede einzelne Person ins Gespräch.

2. Setting

Das Feedback zur letzten Stunde war folgendermaßen: Herr X. erzählte, dass er sich am Folgetag des ersten Coachings zum ersten Mal seine KollegInnen genauer und aus einer neuen Perspektive heraus angesehen hatte. Zudem wollte er herausfinden, wie sie ihre – von ihm benannten – positiven Eigenschaften in der täglichen Arbeit einsetzen.
Ich bat ihn nun, sein Team im Raum aufzustellen. Anschließend sollte er sich für jeden Kollegen aufstellen und in der Rolle der jeweiligen Person seine Sicht der Dinge schildern.
Dieses Setting war sehr ergiebig, denn er sprudelte auf jeder Position sehr emotionale Standpunkte heraus. Nach jeder Personenaufstellung gingen wir in die Metaebene und besprachen diese Personen.
Nachdem das gesamte Team aufgestellt wurde war Herr X. sehr überrascht von den Ergebnissen. Zum einen, da er dem Tool einer Aufstellung anfangs skeptisch gegenüberstand. Zum anderen hat er sich in der jeweiligen Rolle tatsächlich jedes Mal anders gefühlt und hat in den jeweiligen Rollen die Argumente für deren Standpunkte ganz klar definieren können.

3. Setting

Direkt bei der Begrüßung teilte mir Herr X. mit, dass er mir etwas ganz Wichtiges und Interessantes mitteilen müsse. Er sagte, es sei faszinierend! Er sagte, er habe in der Woche nach dem Setting mit jedem einzelnen Kollegen gesprochen. Er bat diese zu benennen, was sie an ihn für Erwartungen haben und gab ihnen ebenfalls Feedback. Hier baute er dann Punkte ein, welche er in der Aufstellung der jeweiligen Person erarbeitet hat. Er sagte, „denen ist die Kinnlade aus dem Gesicht gefallen“ und er hatte das erste Mal seitdem er dort tätig ist Gespräche, welche auf einer komplett anderen Ebene statt fanden.
Was ihn aber am meisten faszinierte war, dass er in der Aufstellung bemerkte, dass der „stille Außenseiter“ der Einzige im Team ist, der scheinbar mit ihm auf einer Wellenlänge schwamm und alle Aufgaben mit der nötigen Weitsicht erledigte. Diesem Kollegen ging jedoch auch das ewige ausdiskutieren gegen den Strich. Da er schon viele Jahre im Unternehmen war, zog er sich aus diesen Debatten immer zurück und erledigte in der Zwischenzeit seine Aufgaben.
Diese Mitarbeitergespräche waren der Grundstein für einen großen Teamentwicklungsprozess im Unternehmen, welchen wir in 3 weiteren Coachingsitzungen in groben Umrissen ausarbeiteten.

Eines der Ergebnisse:
Vom Außenseiter zum Spitzenreiter!
Dies gilt sowohl für Herrn X., welcher sich im Unternehmen einen festen Stand und ein hohes Ansehen sicherte; als auch für den „stillen Außenseiter“, welcher durch Anerkennung und klare Arbeitsaufträge unglaubliche Veränderungen vollzog und zum Team- und Projektleiter benannt wurde.

Hier hat es sich wieder eindrucksvoll gezeigt:
Man kommt schnell bei neuen Aufgaben an Herausforderungen, welche einem anfangs unüberwindbar erscheinen. Oftmals kommen Gedanken wie: „Ich stehe ganz alleine da, wie soll ich das ohne Unterstützung nur alles schaffen“?
Im Coaching kann man diese Situationen benennen und sie bearbeiten. Es kommt nicht immer zu dem gewünschten Ergebnis, denn ein Coaching ist keine Wunderspritze gegen alles, was schief läuft. Aber ein Coaching verändert oftmals die Perspektive und die Sichtweisen und ermöglicht es neue Herausforderungen meistern zu können.

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