„So. Was haben Sie denn für mich.“

(…) das waren die ersten Sätze in einem Informationsgespräch. Auf die Frage hin „was erwarten Sie von mir“ antwortete der Interessent, er habe sich in letzter Zeit viel mit dem Thema Jobsuche auseinander gesetzt und ist jetzt zu dem Entschluss gekommen, zu einem Coach zu gehen um sich hier beraten zu lassen.
„zu einem Coach zur Beratung ?!“ ich fragte nach. Stellte dann das Konzept des systemischen Coachings vor. Das es sehr gut möglich ist, dass wir gemeinsam Antworten erarbeiten, er aber keine vorgefertigt bekommt. Nach dem ich ihm den Unterscheid zwischen einer reinen Beratung und einem Coaching erklärt habe, wollte er den „Versuch“ starten.
Nach klarer Absprache, dass ich mit ihm keine „Versuche“ machen werde sondern nur ernsthaft an einem Thema arbeite haben wir die erste Stunde absolviert. Das Setting verlief- wie so oft im Coaching- vollkommen anders als gedacht. Ich bin mit ihm schnell aus der Komfortzone Unterhaltung raus direkt in eine Aufstellung. Hier änderte sich sofort die komplette Fragestellung und der weitere Verlauf des Settings. Und er bekam schnell die Einsicht- mit weiteren Fremdvorgaben kommt er nicht weiter. Er muss herausfinden, was er selbst möchte.
Und genau das kann ich ihm als Coach bieten. Ihn durch Coachingtools unterstützen sich diese Frage selbst zu beantworten.

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

Konfuzius

 

 

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Zwiegespräch mit dem „Ich“

Manchmal ist es hilfreich, einmal mit sich selbst ins Gespräch zu kommen. Perspektivenwechsel. Hierbei kommen oftmals interessante Aspekte zur Sprache. Oft schaut man nur zu den anderen. „Warum klappt es dort (…)?“, „Warum gehen die Kunden zu dem (…)?“ …
Stellen Sie sich die Frage doch einmal selbst! Als Ihr Coach unterstütze ich sie von außen auf Ihr System zu gucken. Eventuell geben Sie sich selbst des Rätsels Lösung.

 

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Erfolg durch Coaching- was jetzt?

Bei meiner Arbeit als Job Coach erlebe ich immer wieder, dass Menschen zu mir kommen und um Unterstützung für ihr großes Ziel – einen Arbeitsvertrag zu erhalten – suchen.
Wir erarbeiten gemeinsam die eigentlichen Wünsche. Ich helfe durch Aufstellungen diese zu konkretisieren, unterstütze bei der Anfangszeit in der Firma, suche passende Fortbildungsmöglichkeiten, bin bei Bedarf der Vermittler zwischen MitarbeiterIn und MentorIn.
Dann ist es soweit: Der Klient/ die Klientin bekommt den Arbeitsvertrag angeboten- und ist kurz davor alles abzubrechen.
Warum?
Im darauf folgendem Coachingsetting ergibt sich meist folgendes Ergebnis. Der Coachee hat Angst. Ängste, die er bei der Berufssuche noch nicht kannte. Leistungsdruck. Teilweise wurde benannt, dass niemand mehr da ist, der „schuld“ hat und für den einen oder anderen ein Problem darstellt, Eigenverantwortung zu übernehmen.
Manchmal ist es auch, wie in meinem Blog schon einmal beschrieben, dass das vermeintlich unerreichbare Ziel erreicht ist- und auf einmal eine Leere zu entstehen scheint, die weitere Pläne und Ziele in weiter Ferne oder gar nicht erkennbar werden lassen. Und was macht man dann ohne Pläne? Ohne Ziele? Wofür steht man morgens auf, wenn man das Ziel erreicht hat?
Hier setzte ich dann im Coaching an. Genau diese Fragen aufzugreifen. Neue Ziele und Pläne zu entwickeln. Wichtig ist es, den Coachee nicht nach erreichen des Ziels alleine zu lassen, sondern zu begleiten. Nicht für immer. Nicht auf Dauer. Nur bis er sicher ist, den richtigen Weg gegangen zu sein.

Verharre nicht auf dem Bekannten, sondern probiere auch andere Wege aus

Manchmal muss man seine eigene Einstellung auch revidieren. Also mache ich das heute hier sehr gerne. Ich hatte bisher die Einstellung, dass ein Coaching via Skype schwierig ist, aber machbar. Aber Telefoncoaching? Da war ich bisher der Meinung, dass zu viele wichtige Informationen (Emotionen, Mimik, Körpersprache) verloren gehen können und man schnell wichtige Kernpunkte übersieht und nicht zielgerichtet arbeiten kann. Bisher war ich der Meinung, das funktioniert nur „Face To Face“.
Am Wochenende hatte ich auf Bitten eines Coachee ein Telefoncoaching.
Und ich muss sagen: es war prima.
Warum?
Der Coachee musste viel mehr erzählen. Er musste mir seine Aufstellung genau beschreiben, damit ich sie vor meinem inneren Auge sehen kann. Ich musste viel konkreter nachfragen, wie er die einzelnen Punkte sieht. Wie es aussieht. Ob ihm etwas auffällt. Wie es sich anfühlt auf Person X zu stehen. Der Coachee war somit in der Pflicht alles detailliert zu beschreiben und kam dadurch viel tiefer in die emotionale Ebene, als ich es mir über das Telefon vorstellen konnte.
Für mich als Coach war es absolut wichtig, genau auf die Stimmlage zu achten. Es ist hier aufgefallen, dass in der Teamaufstellung sich auch die Stimme verändert hat. Ich konnte heraushören, zu welcher Kollegin es eine größere emotionale Bindung gab.

Resümee: 1,5 Stunden Telefoncoaching mit einem für den Coachee sehr zufriedenstellendem Ergebnis. Und für mich als Coach wieder einmal die Bestätigung meines Arbeitsmottos: „Verharre nicht auf dem Bekannten, sondern probiere auch andere Wege aus.“

Also. In diesem Sinne: 01577 470 50 01